Das schreckliche Erdbeben in Japan, der nachfolgende Tsunami und der schwere Unfall in den kerntechnischen Anlagen von Fukushima liegen nun gut ein Jahr zurück. Diese Ereignisse haben in Deutschland zu einer kompletten Wende der Energiepolitik geführt.
Wer es bis dahin verdrängt hatte, musste erkennen, dass auch Ereignisse mit einer sehr niedrigen Eintrittswahrscheinlichkeit eintreffen können. Die Laufzeitverlängerung der deutschen Kernkraftwerke, wenige Monate zuvor von der schwarz-gelben Koalition beschlossen wurde wieder zurückgenommen.
Also alles in Ordnung mit der Energiewende? – Mitnichten. Die Probleme fangen jetzt erst an:
Wo und wie ersetzen wir die Kapazitäten stillgelegter Kernkraftwerke, möglichst durch erneuerbare Quellen? Was muss sich ändern an unseren Versorgungsnetzen? Wie erhöhen wir die Effizienz im Umgang mit Energie? Welche Änderungen in der Energiepolitik brauchen wir?
Hier wie in vielen politischen Feldern gilt: global denken und lokal handeln. Also kommen wir zu Königstein und dem Taunus: Wo können wir uns einbringen mit Energie aus Wind und Sonne? – Was bedeutet die Energiewende in unserem direkten Umfeld?
Die SPD Königstein will sich diesen Fragen zuwenden. Gernot Grumbach, Landtagsabgeordneter und Vorsitzender des SPD-Bezirks Hessen-Süd, wird über Fragen der Energiepolitik am Donnerstag, 26. April 2012, um 20.00 Uhr im Haus der Begegnung, Raum Hardtberg sprechen. Hierzu laden wir die Mitglieder und Freunde der Königsteiner SPD sowie die Bürgerinnen und Bürger Königsteins sehr herzlich ein.