Dieses Zitat von Helmut Schmidt haben die Königsteiner Sozialdemokraten als Wahlbotschaft für ihren Kommunalwahlkampf 2016 gewählt. „Wir werden uns mit Vernunft und Leidenschaft dafür einsetzen, dass sich unsere Stadt für alle – insbesondere auch für die uns nachfolgenden Generationen – nachhaltig weiterentwickeln kann“, sagte die Vorsitzende der SPD Königstein sowie deren Kandidatin für den Kreistag Dr. Ilja-Kristin Seewald, auf der Mitgliederversammlung im Dorfgemeinschaftshaus in Schneidhain. Thomas Villmer, Spitzenkandidat der SPD Königstein, forderte: „In der Kommunalpolitik müssen Prioritäten gesetzt werden: Ein Weiter so wie bisher geht nicht.“
Nachdem die Kandidatinnen und Kandidaten für die Kommunalwahl benannt sind, haben die Sozialdemokraten frühzeitig ihr Programm verabschiedet, um die Zeit bis zur Kommunalwahl zu nutzen. „Durch unser Engagement und unseren politischen Kurs haben wir vielfach gezeigt, kommunal ist uns nicht egal“, so Ilja-Kristin Seewald. Die Sozialdemokraten stellen sich auf einen kurzen, aber intensiven Wahlkampf ein.
Hier gibt es das Programm der SPD Königstein für die Kommunalwahl am 6. März 2016 (als PDF).
Die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten waren sich in der Mitgliederversammlung einig, bei der Projektsteuerung gibt es in Königstein Nachholbedarf. Nicht alle Projekte seien so gut auf den Weg gebracht wie die Bebauung des alten Sportplatzes in Schneidhain. „Kommunale Projekte müssen nach kompetenter Planung und Beratung zügig, zeitnah und im beschlossenen Kostenrahmen umgesetzt werden“, sagte Thomas Villmer. Sozial notwendige Maßnahmen, wie beispielsweise der von der SPD beantragte Neubau eines städtischen Kindergartens in der Kernstadt, die Entwicklung und der Bau von Mehrgenerationenhäusern am Kaltenborn oder die Ausarbeitung einer Satzung zum Erhalt der Königsteiner Altstadt, dürfen nicht weiter verschleppt, sondern müssen zügig und mutig umgesetzt werden. Beim Thema Energie gebe es zudem Nachholbedarf. Gerade die Kommune müsse mit gutem Beispiel vorangehen. Die Sanierung des Kurbades soll deshalb auf Energieeffizienz ausgerichtet sein. Das spare nicht nur Betriebskosten, sondern sei gleichzeitig ein Beitrag zum Klimaschutz.
Die Sozialdemokraten legen in ihrem Programm den Fokus auf die Daseinsvorsorge, die gesellschaftliche Teilhabe sowie das Wohl der nachfolgenden Generationen. Die Stadt sei gefordert, mehr zu tun, um den Menschen, die zu uns kommen und hier eine Perspektive suchen, bei der Integration zu helfen. Wohnraum dürfe jedoch nicht nur für Flüchtlinge, sondern für alle Menschen, die in Königstein wohnen wollen, geschaffen werden.
JUSO-Sprecher Felix Lupp erinnerte daran, dass die Jugend die Zukunft Königsteins sei. Es gälte, ihr Interesse an der Stadt und der Kommunalpolitik zu wecken und eine Plattform zur aktiven Mitgestaltung zu schaffen. Jugendliche seien wichtige Multiplikatoren.