SPD bekräftigt Haltung zur Nutzung des Philosophenwegs

Veröffentlicht am 25.06.2019 in Presse

Die SPD Königstein bekräftigt ihre zustimmende Haltung zu dem zwischen Königstein und Kronberg ausgehandelten Vertrag bezüglich der Nutzung des Philosophenwegs. Die SPD erinnert daran: Alle Parteien in Königstein haben sich die Offenhaltung dieses Weges gewünscht und in dieser Frage in der Vergangenheit große Einmütigkeit gezeigt. 

Da nun Kronberg aber die Einziehung dieses öffentlichen Weges betreibt, entsteht eine neue Situation. Kronberg kann das tun, denn der strittige Teil des Weges liegt auf Kronberger Gebiet.

Königstein bleiben im Grunde zwei Handlungsmöglichkeiten: Die Stadt kann gegen die Einziehung des Weges klagen. Das Ergebnis eines Rechtsstreits in dieser Frage ist nicht sicher vorherzusagen. Die Wahrscheinlichkeit aber, dass Königstein da verliert, ist zumindest nicht vernachlässigbar klein. 

Die andere Möglichkeit  ist eine außergerichtliche, vertragliche Einigung mit Kronberg und dem Opel-Zoo. Das ist versucht worden und hat als vorläufiges Ergebnis den vorliegenden Vertragsentwurf erbracht. Dieses  konnte erreicht werden, weil die Stadt  Königstein in der Vergangenheit ihre klare Position, dass der Philosophenweg frei bleiben soll, immer mit großer Festigkeit und Einmütigkeit vertreten hat. Die SPD bewertet den Vertragsentwurf als einen guten Kompromiss. 

Erstens nämlich bleibt der Weg für die Bürgerinnen und Bürger Königsteins und Kronbergs zum Wandern frei. Das Durchgangsrecht für 60 Minuten reicht auch den ungeübten Wanderinnen und Wanderern. Zweitens können die Kronberger und Königsteiner verbilligten Eintritt in den Zoo erhalten.  

Dieses Ergebnis zu akzeptieren ist aus Sicht der SPD klüger, als einen Rechtsstreit mit der Nachbargemeinde Kronberg zu beginnen. Im Falle einer Niederlage steht die Stadt mit leeren Händen da. Aber selbst wenn die Stadt Königstein den Rechtstreit gewinnen sollte, wäre der Konflikt  ja nicht beigelegt. Die Interessen zweier wichtiger Nachbarn, nämlich der Stadt Kronberg und des Opel-Zoos, blieben unberücksichtigt. Nur eine einvernehmliche Lösung ohne Niederlage eines Beteiligten kann die dauerhafte Beilegung des Konflikts sichern.

Das gilt umso mehr, als ja auch die Parkplatz-Situation unbefriedigend bleibt,  und zwar unabhängig vom Durchgangsrecht am Philosophenweg. Wildes Parken auf der Bundesstraße und auf Wiesen und chaotische Verhältnisse an sommerlichen Ferien- und Feiertagen sind untragbar. Hier muss eine Lösung gefunden werden. Auch das geht nur gemeinsam - ein Grund mehr, sich mit den Nachbarn  um ein gutes Einvernehmen zu bemühen. 

 

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