Zunehmend verärgert äußert sich die SPD über die anhaltende Sperrung gleich zweier Straßen in Mammolshain. Darunter haben besonders Kinder und ältere Menschen zu leiden, die nicht nur lange Wege in Kauf nehmen müssen, sondern auch in Kronberg zur Zeit die Buslinie wechseln müssen, um nach Königstein zu kommen.
Aber auch um die Sicherheit der Grundschulkinder macht sich Ingrid Reimer, von der Mammolshainer SPD, Sorgen, denn viele Autofahrer mißachten die Straßensperrung und durchfahren die Baustelle an der Oberstraße. Wenn in diesen Tagen mit dem ersten Schnee zu rechnen ist, fürchtet Reimer, die im Ortsbeirat schon wiederholt auf diese Mißstände aufmerksam gemacht hat, dass die Sicherheit der Fußgänger zunehmend gefährdet ist. Reimer fordert, dass wie versprochen, die Baumaßnahmen schnellstens abgeschlossen werden. Auch wurde bereits im Oktober eine besser Beschilderung der Umleitung versprochen, geschehen ist bis heute nichts und immer häufiger verirren sich Verkehrsteilnehmer in den engen Straßen und sorgen für weitere Gefahrenquellen.
Die Stadt legt einen ganzen Stadtteil lahm, meint Reimer und fordert, dass endlich Maßnahmen erfolgen, die unhaltbaren Zustände in Mammolshain zu beenden. Sollte die Baustelle noch im Dezember, entgegen den Versprechungen der Stadt, bestehen bleiben, muß die Stadt wenigstens für die Mammolshainer Bewohner ein Anruf-Sammeltaxi oder einen Shuttle-Bus zur Verfügung stellen. Wenn der erste Schnee fällt, wird es in Mammolshain kritisch. Es darf nicht sein, dass man aufgrund chaotisch geplanter Baumaßnahmen, die Bevölkerung ins Abseits schiebt und unnötigen Gefahren aussetzt.