„…ohne entsprechende Gegensteuerung wird das kumulierte Defizit auf 14, 5 Mio. Euro angewachsen sein“, diese Mahnung geht aus dem Brief des Landrates der Kommunalaufsicht vom 19.03.2015 an den Magistrat der Stadt Königstein hervor. Trotz drastischer Erhöhung der Grundsteuer B und weiteren Steuererhöhungen sowie anstehenden Erhöhungen der Friedhofsgebühren und der Nutzung von Vereinsräumen, gelingt es Bürgermeister Helm nicht, Einnahmen und Ausgaben der Stadt auf das geforderte Niveau der „Hessischen Gemeindeordnung“ (§92 ff.) zu steuern.
Der Fraktionsvorsitzende der Königsteiner SPD, Thomas Villmer fragt sich:“… wozu permanente Gebührensteigerungen und Steuererhöhungen dienen, wenn mehrheitlich beschlossene städtebauliche Ziele nicht erfolgreich vorangebracht werden. Namhafte Beispiele für die fehlenden Umsetzung sind: die Sanierung des Kurbades, der Kindergarten Neubau, ergänzende Raumangebote für die U3-Betreuung, notwendige Sanierungen auf der Königsteiner Burg, Planung von seniorengerechten Wohnungen am Kaltenborn III, die Sanierung bzw. der Neubau des Feuergerätehaus Schneidhain, alternative Bestattungsformen und neue Friedhofskonzeptionen sowie überfällige Investitionen in den Straßenbau und Versorgungsleitungen der Stadt.




