Wie jedes Jahr am 1. Weihnachtsfeiertag besuchten Königsteiner Sozialdemokraten jene Einrichtungen, wo man trotz der Feiertage Dienst zu leisten hatet. Dieses Jahr jedoch bedankten sich Gabriele Klempert, Dr. Stephan Wetzel und Thomas Barz (v.l.n.r.) nicht nur bei den Diensthabenden, sondern auch bei der Konditorei Kreiner, die die Weihnachtsstollen für diesen guten Zweck spendierte.
Auch wenn die vielen Mitarbeiter der Ersten-Hilfe-Station, im Königsteiner Krankenhaus, bei der Polizei und im Haus Raphael sich diese Tage so feierlich wie möglich gestalten, ist dennoch oft sehr harte Arbeit zu leisten. Besonders der Dienst im Erste-Hilfe-Zentrum verlangt den Mitarbeitern viel ab, denn die Arbeitszeit verlängerte sich von einer 8 Stundenschicht auf 10 Stunden und wird demnächst auf 12 Stunden erhöht. Das zerrt nicht nur an den Nerven, sondern belastet auch die Gesundheit und ist ebenfalls nicht gerade familienfreundlich. Mit zunehmenden Alter läßt sich diese Anspannung nicht mehr wegstecken, erklärte einer der diensthabenden Sanitäter, der seine Kollegen vertrat, als diese gerade zum Einsatz gerufen worden waren.
Aber auch ein Taxi-Fahrer, ein Bus-Fahrer und ein Fahrer der Königsteiner Eisenbahnfahrern freuten sich über einen Stollen und ein Päckchen Kaffee.