Wenn die Arbeiten zur Renaturierung des Mammolshainer Badbaches nicht schnellstens beginnen, sind die Fördergelder in Höhe von 80.000 Euro weg, fürchten die Königsteiner Sozialdemokraten. Es ist nicht auszuschließen, dass die „Fraport AG“ ihr Geld wieder zurück fordert, wenn die Arbeiten nicht bald schnellstens beginnen“ sorgt sich auch Inken Schmidt, Mitglied im Ortsbereit von Mammolshain.
Um die Dringlichkeit der Renaturierungsmaßnahme und den Zustand des Badbaches noch einmal vor Augen zu führen, lädt die Königsteiner SPD zu einem Rundgang ein. Dieser findet am Samstag, den 5. Juli um 10.00 Uhr statt, Treffpunkt ist das Dorfgemeinschaftshaus in der Oberstraße in Mammolshain.
„Auch der Mammolshainer Edelkastanienhain leidet“, ergänzt Hartmut Paulsen die Sorgen der Mammolshainer Sozialdemokraten und möchte, dass die Stadt Königstein sich mehr für den Erhalt und die Pflege dieses Naturdenkmals einsetzt. Es kann nicht sein, dass es allein den Bürgern und Vereinen überlassen bleibt, diesen für ganz Königstein und für die Region bedeutungsvollen Kestehain zu erhalten.
„Ob Badbach oder Kestehain, hier braucht die Natur unsere Hilfe“ fordern die Sozialdemokraten. Welche Maßnahmen zur Bewahrung des Mammolshainer Kestehains besonders dringend sind, soll die Begehung zeigen.