Öffentlicher Personennahhverkehr in Mammolshain

Veröffentlicht am 10.09.2011 in Presse

Eine gute Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr ist nicht nur Merkmal attraktiver Wohnorte, sie gehört auch zur Idee der „gleichwertigen Lebensverhältnisse“, von der sich Politik leiten lassen muss. Ältere Menschen, Schulkinder oder Personen, die sich ein eigenes Auto gar nicht leisten können, sind auf ein gutes Angebot angewiesen.

Und es gibt auch Menschen, die auf den öffentlichen Personennahverkehr für den Weg zur Arbeit angewiesen sind. Dass nicht alle Bürgerinnen und Bürger mit dem eigenen PKW unterwegs sind, sondern viele mit Bus und Bahn fahren, schont die Umwelt und entlastet den Straßenverkehr, der im Übrigen in Königstein ohnehin einem dauernden „Stresstest“ ausgesetzt ist. Deshalb fordert die SPD in Königstein, dass auch die Menschen in den Stadtteilen gut an den öffentlichen Personennahverkehr angebunden werden.
Aus Mammolshain erreichen uns in letzter Zeit gehäuft Beschwerden von Menschen, die das Angebot des öffentlichen Personennahverkehrs unzuverlässig finden und sich auch in anderer Hinsicht nicht gut versorgt sehen.
Die Fahrplan- und Routenänderungen Anfang August wurden nicht oder nicht sorgfältig genug kommuniziert. Viele Nutzer erfuhren erst davon, als sie an Haltestellen vergeblich auf den Bus warteten. Und nicht alle sind so fit im Internet, dass sie sich sofort über die Änderungen selbst informieren können.
Auch Schulbus-Linien, die ja für den Schulstandort Königstein ganz besonders wichtig sind, wurden zu Lasten der Nutzer geändert, das Angebot zur Mittagszeit ausgedünnt und die Haltestellen von den Schulen weg in die Innenstadt verlegt. Das verlängert nicht nur Schulwege, es macht sie für die Jüngeren auch gefährlicher und macht das öffentliche Verkehrsangebot weniger attraktiv. Daran kann niemand interessiert sein, auch nicht daran, dass dann noch mehr Schülerinnen und Schüler einzelnen mit dem „Mama-Taxi“ bis vors Schultor gebracht werden.
Manche Busse fahren auch gar nicht so, wie in den neunen Fahrplänen ausgewiesen. Verärgerte Fahrgäste berichten von ersatzlos ausgefallenen Fahrten. Der Bus kam einfach nicht. Theoretisch kann dann zwar dem Dienstleister Geld abgezogen werden, aber wem ist damit gedient? - Den Fahrgästen nicht.
Es drängt sich die Frage auf: soll hier ein Angebot, das vielleicht für den Verkehrsdienstleister ein nicht so lukratives Geschäft darstellt, systematisch so lange unattraktiv gemacht werden, bis es keine Nachfrage mehr gibt und die politisch Verantwortlichen es dann ganz einstellen?
Die SPD Königstein will sich der Beschwerden der Mammolshainer Mitbürgerinnen und Mitbürger annehmen, die das Angebot des öffentlichen Personennahverkehrs unzureichend finden. Sie fordert die politisch Verantwortlichen der Stadt auf, sich gegenüber dem Kreis und dem Verkehrsverband Hochtaunus energisch für die Aufrechterhaltung eines ausreichenden Angebots an Busverbindungen einzusetzen.
Die Bürgerinnen und Bürger in Mammolshain fordert die die SPD auf, ihr Qualitätsmängel der Verkehrsdienstleister zu melden. „Wir werden die Dinge im Ortsbeirat und in den parlamentarischen Gremien vorbringen“, versprechen Frau Dr. Seewald, Vorsitzende der SPD in Königstein und Ingrid Reimer, stellvertretende Ortsvorsteherin in Mammolshain.

 

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