Die Klagen vieler Bürger über Gefahren, die von notorischen Rasern in ausgewiesenen Wohngebieten ausgehen, nahm die SPD zum Anlaß, das Geschehen am Seilerbahnweg, stellvertretend für andere Straßenzüge in Königstein einmal unter die Lupe zu nehmen.
Die Klagen vieler Bürger über Gefahren, die von notorischen Rasern in ausgewiesenen Wohngebieten ausgehen, nahm die SPD zum Anlaß, das Geschehen am Seilerbahnweg, stellvertretend für andere Straßenzüge in Königstein einmal unter die Lupe zu nehmen.
Dabei spielte nicht nur das Wetter den regenfesten Sozialdemokraten einen Streich, sondern auch die Zahl der Schnellfahrer schien sich weit unter dem Maß dessen zu bewegen, was man erwartet hatte. Zur späteren Morgenstunde und am frühen Abend war es relativ ruhig vor Ort, dennoch zeigten sich einige Anwohner erfreut darüber, dass man dem Problem überhaupt Aufmerksamkeit schenkte, nachdem die Stadt, wie einige kritisch anmerkten, bislang gegen die Raser nichts unternommen habe. „Es kommt auch nicht darauf an, wie viele Autofahrer das Gebot des Schrittfahrens übertreten“, meint Dieter Vollmer, Mitglied der Stadtverordnetenversammlung, „schon ein einziger könne eine Katastrophe heraufbeschwören, zumal die Hauseingänge oft direkt auf den Fahrweg führen und spielende Kinder sich eigentlich sicher fühlen dürften“.
Etwas entschärft hat sich die Situation direkt am Kindergarten, da man unterhalb der Anlage zusätzliche Parkplätze eingerichtet habe, die aber dennoch laut Aussage eines Vaters wegen der dort herrschenden Enge für Kinder keinesfalls gefahrlos sind.
Einzelne Raser findet man nach Auskunft der Anwohner nicht nur in der unmittelbaren Nachbarschaft, sondern auch unter den Kindergarteneltern. Und wie zur Bestätigung fährt am Ende der morgendlichen SPD Präsenz eine Mutter in Silberlimousine mit rasantem Tempo über die Heuhohlwegzufahrt direkt vor die Kindergartentür und zeigt sich äußerst verärgert darüber, dass man sie höflich auffordert, schrittzufahren.
Schade, meint eine Anwohnerin, die Verkehrsschilder sind wohl zwecklos und sie fordert erneut, dass so bald wie möglich der Einbau von Straßenschwellen erfolgen muss.
Verärgert stellt Gabriele Klempert, Vorsitzende des Ortsvereins der SPD, am Ende fest, dass wie in Königstein überall zu beobachten ist, gerade diejenigen Autofahrer jedes Tempolimit ignorieren, die es sich leisten können und Wert darauf legen, in gehobener Wohnqualität zu leben.
17.08.2026, 20:00 Uhr - 22:30 Uhr Ortsbeirat Schneidhain
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